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Filmkunst ArtikelDer Film ist eine Kunstform, die ihren Ausdruck in der Produktion bewegter Bilder findet. In der Regel werden die Bilder mit einem Projektor auf eine Leinwand geworfen oder auf einem Bildschirm erzeugt, von wo aus sie der Betrachter wahrnimmt.
Bilder, die die Filmkunst schafft, sind nie real bewegt. Vielmehr entsteht die Illusion einer Bewegung dadurch, dass Einzelbilder (Frames) in schneller Abfolge gezeigt werden. Unterschiede in den Bildern werden aufgrund der Nachbildwirkung auf der Netzhaut des menschlichen Auges ab einer Geschwindigkeit von etwa 12 Bildern pro Sekunde als Bewegung wahrgenommen.
Buch-Tipp: Bilder von ihr. Unglaublich schön das Buch hat mich von anfang an gepackt. Die Autorin schafft es mit ihren Worten nicht ca. die Gefühle auf den Punkt zu bringen, sondern sie für den Leser fühlbar zu machen. Ich hab viel gelacht beim lesen aber noch mehr geweint. Oh Gott waren manche Stellen traurig!!! Aber einfach wunderschön geschrieben. Bedeutungswandel des Begriffs Film | |
Ursprünglich verstand man unter Film (engl. film, Häutchen) eine dünne Schicht (z.B. einen Ölfilm) oder auch eine dünne Folie. Mit der Erfindung der Fotografie und dem Übergang von der Fotoplatte zum flexiblen Träger aus Nitrozellulose für die Fotoemulsion wurde der Begriff Film für dieses Fotomaterial benutzt. Ebenso nannte man Szenen bewegter Bilder auf derartigem Material Film und schließlich wurde die ganze Kunstform als Film genannt. Ableitungen wie filmen, Filmgeschäft oder Filmindustrie sind heute üblich.
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Die Filmkunst baut in ihrer Technik grundlegend auf der Fotografie auf. Die eigentliche Filmgeschichte beginnt daher mit der Entdeckung des Stroboskopeffektes, der Tatsache, dass Einzelbilder zu einer Bewegung verschmelzen, wenn sie schnell genug abgespielt werden.
Simon Stampfer erhielt 1833 ein Patent auf seine Stroposkopischen Scheiben, Franz Uchatius stellte 1853 ein System zur Bewegtbild-Projektion vor,
Eadweard Muybridge (1830 - 1904) entwickelte 1872 die Phasenfotografie, kurz darauf das Zoopraxiskop.
Thomas Edison erhielt 1891 ein Patent für sein Kinetoskop. Die dort gezeigten Filme konnten jedoch ca. von einer Person betrachtet werden. Den Gebrüdern Lumière (Auguste Lumière , Louis Lumière ) gelang es, mit Hilfe einer Projektionsvorrichtung die bewegten Bilder erstmals auf eine Leinwand zu werfen. Am 22. März 1895 stellen sie ihr Cinétoscope de projection der Société d'Encouragement à l'Industrie Nationale in Paris vor. Nach weiteren Verbesserungen an ihrem Gerät, nun Cinématographe Lumière genannt, startet noch in dem selben Jahr das kommerzielle Kino: Am 28.12 1895 zeigen sie in dem Salon des Grand Café in Paris mit ihrem Gerät zu dem ersten Mal gegen Eintrittsgeld einen Film.
1909 wird in Paris der 35-mm-Film mit der Edisonperforation normiert.
In der späten ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich mit dem Fernsehen der erste elektrisch/elektronische Ableger der bis dahin auf das Medium "Film" angewiesenen Filmkunst. In den 60er Jahren folgte die Videotechnik, die seit den 90ern durch die Entwicklungen in der Digitaltechnik wieder mit der Filmtechnologie zusammenfließt.
Zur Filmgeschichte der einzelnen Länder bzw. Genres siehe auch: Deutsche Filmgeschichte, Italienische Filmgeschichte , Französische Filmgeschichte , Russische Filmgeschichte, Amerikanische Filmgeschichte, Japanische Filmgeschichte, Geschichte des Underground-Films , Indischer Film
Buch-Tipp: Die drei Fragezeichen, Bd.9 : Die drei Fragezeichen und die rätselhaften Bilder und die rätselhaften Bilder Was hat es mit den 20 Bildern die ein verstorbener in Fachkreisen unbekannter Maler gemalt hat auf sich?Ins Haus im er gewohnt hat wurde des öffteren eingebrochen. Sogar bei dem jenigen der die Bilder erworben hat wird eingebrochen. Und stets geht es um die 20 Bilder.
Viel Spaß mit Justus, Peter und Bob.... |
Technische Ausprägungsformen | |
Die Filmkunst tritt in drei großen Ausprägungsformen auf, wobei die Übergänge fließend sind: Hier ist zu dem einen die klassische Filmkunst, die mit Hilfe fotografischer Verfahren Einzelbilder von Ereignissen in schneller Abfolge auf Filmmaterial ablichtet. Diese Bilder werden durch Projektoren auf eine Leinwand geworfen, wo der Eindruck des bewegten Bildes entsteht.
Zum zweiten besteht die Möglichkeit, Bilder durch elektronische Verfahren (siehe auch: Videotechnik) aufzunehmen, dies ist der Bereich des Fernsehens und der Videokunst, die - bedingt durch andere Kameratechnik - auch eine eigene Bildsprache entwickelt haben.
Schließlich wäre zu bezeichnen der Trickfilm, insbesondere der Zeichentrickfilm sowie seine aktuelle Fortentwicklung in dem Computeranimationsfilm, bei denen keine realen Vorgänge als Ganzes abgefilmt werden, sondern die Bilder einzeln durch Zeichnen, Stop-Motion, oder digitale Animation erzeugt werden. Das jüngste Sub-Genre hiervon bilden die Machinima, mittels Computerspielen erstellte Animationsfilme.
Seit dem letzten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts verschwimmen aufgrund der rasanten Entwicklung der Digitaltechnologie diese technisch bedingten Unterschiede - insbesondere bei kommerziellen Produktionen - stets mehr. Dabei ist ein Trend zur zunehmenden Digitalisierung der gesamten Herstellungskette zu beobachten: Realbilder werden zunächst vom Filmmaterial ausgehend digitalisiert oder bereits direkt mit hochauflösenden Digitalkameras aufgenommen. Damit kann die technische Produktion des Filmes (Schnitt und Postproduktion) digital ablaufen, insbesondere auch durch künstlich erzeugte Bilder oder Bildteile ergänzt werden. Schließlich eröffnet das Vorliegen eines fertigen Filmes in dem Digitalformat neue Formen der Vermarktung: So werden für Filme zunehmend zusätzliche Szenen vorgesehen, die nicht in dem Kino, jedoch auf DVDs zu sehen sind; digitale Streaming-Technologien erlauben über das Internet neue Arten des Verkaufs von Filmen. Für die klassischen Filmtheater wird der digitale Film zwar meist noch auf herkömmliches Filmmaterial umkopiert, doch sind rein optoelektronische Projektionsverfahren bereits in der Erprobung.
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